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Bio Lebensmittel

Bio Lebensmittel

Über das, was als gesunde oder richtige Ernährung zu verstehen ist, mögen die Meinungen im Detail auseinander gehen. Was aber zu einer gesunden Ernährung auf jeden Fall gehört, sind möglichst unbelastete Lebensmittel (nitratarm, keine Pestizidrückstände, …) und Lebensmittel mit hohen Anteilen an wertgebenden Inhaltsstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, …). Diese Anforderungen werden durch Lebensmittel aus ökologischem Landbau sichergestellt.

Die Ausprägung von Ernährungsformen hat auch viel mit kulturellen, klimatischen und gesundheitlichen Aspekten zu tun.Umfassende Informationen zum Thema Lebensmittel und gesunde Ernährung finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft.

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Gesundheitliche Vorteile von Bio-Kost

Unsere Umwelt reagiert oft erst nach vielen Jahren. Erwärmung der Atmosphäre, Luftverschmutzung, Schadstoffe im Grundwasser sind Probleme, die langsam auftauchen und nachfolgenden Generationen große Probleme hinterlassen. In diesem Bereich zeigen sich deutlich die Vorteile des Bioanbaus:

  • Biogemüse ist nitratärmer
  • Die Pestizid-Belastung bei Biogemüse und Obst ist wesentlich geringer
  • In Biofleisch sind weniger Arzneimittelrückstände und Antibiotika resistente Keime
  • Biolebensmittel enthalten mehr wertvolle Inhaltsstoffe und höhere Gehalte an Vitaminen, Nähr- und Mineralstoffen
  • der Gehalt des Spurenelements Phosphor ist in Bioprodukten deutlich höher
  • biologische Milchprodukte haben einen signifikant höheren Proteingehalt und genauso signifikant höhere Gehalte an Omega-3-Fettsäuren sowie ein besseres Omega-3-Omega-6-Verhältnis als konventionelle Milchprodukte
  • Bio-Produkte sind weniger mit Schwermetallen belastet als konventionelle Erzeugnisse
  • Bio-Kost ist frei von künstlichen Lebensmittelzusatzstoffen (z. B. künstlichen Süssstoffen, künstlichen Farbstoffen, künstlichen Konservierungsstoffen etc.)
  • Bio-Kost schmeckt vielen Menschen einfach besser
  • Bio verwendet sehr viel weniger erlaubte Zusatzstoffe
  • Gentechnik ist im biologischen Landbau nicht erlaubt
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Gemüse und Kräuter

Viele Gemüsesorten verlieren unverpackt sehr schnell ihre Frische, im normalen Raum gehen licht- und wärmeempfindliche Vitamine verloren, durch den Feuchtigkeitsverlust wird das Gemüse schnell welk. Besonders empfindlich sind die feinen Blattgemüse wie z.B. Spinat, Kräuter mit zarten Blättern und Salate. Aus diesem Grund packen wir diese auch gerne beim Verkauf in eine Tüte. Wenn auch manchmal kritisch betrachtet, jedoch praktisch und bewährt haben sich zu Lagerung zu Hause im Kühlschrank Aufbewahrungsbehälter aus Plastik!

Um Vitamin- und Qualitätsverluste zu vermeiden, sollten Sie beim Waschen von Kräutern, Salaten und Blattgemüse niemals die einzelnen Blätter über einen längeren Zeitraum im Waschwasser liegen lassen. Viele Vitamine werden bereits nach wenigen Minuten ausgewaschen. Nach dem Raspeln von Rohkost sollten Sie das Gemüse mit etwas Zitronensaft oder Essig beträufeln. Und wenn Sie es nicht sofort verzehren, dann lagern Sie es am besten bis dahin in einer luftdichten Verpackung. Bei Bundware (z.B. Möhren) muss vor der Lagerung zum Schutz vor Veratmung das Laub entfernt werden. Im Falle einer Gemüseschwemme in ihrem Garten oder im Kühlschrank weichen Sie besser auf die Tiefkühllagerung aus. Vorher sollten Sie das Gemüse jedoch küchenfertig vorbereiten und kurz in kochendem Wasser blanchieren.

Lagerung

Blattgemüse (z.B. Spinat, Mangold) und Salate: in PE-Tüte bei 0-1°C

Kräuter: in Glas oder PE-Tüte bei 0 – 1°C

Wurzelgemüse: in PE-Tüte bei 0 – 1°C

Kartoffeln und Zwiebeln: trocken, dunkel (in Papiertüte) und kühl, bei jedoch mindestens 4°C

Fruchtgemüse (Gurken und Paprika): ca. 8°C sind optimal

Fruchtgemüse (Auberginen, Tomaten, Avocado, aber auch Kürbisse): hier ist eine Lagerung von etwa 10 – 15°C besser.
(Falls die Tomaten allerdings voll ausgereift sind können Sie auch im Kühlschrank gelagert werden, verlieren dann aber schnell ihr Aroma.)

Lagerung

Zitrusfrüchte: sind relativ  schnell verderblich. Winzige Verletzungen der Schale können zu Schimmel und Fäulnis führen. Deshalb die Früchte bitte  öfter mal auf weiche Stellen kontrollieren

Beerenobst, wie Erdbeeren, ist höchst empfindlich uns sollte möglichst umgehend verbraucht werden. Ebenfalls das Steinobst. Je nach Reife sollten Sie es sofort verzehren oder kühl lagern

Äpfel und Birnen sind meistens sehr gut im Kühlschrank oder im kühlen Keller zu lagern.

Beeren- und Steinobst: Gemüsefach im Kühlschrank etwa 4 – 6°C

Zitrusfrüchte: bei ca. 6°C

Äpfel, Birnen u.ä.: bei ca. 6°C

Exoten wie Bananen, Mangos, Ananas: bitte nicht unter 12°C

Datteln, Nüsse: trocken, bei Zimmertemperatur

Obst

Einige Obstsorten scheiden das Gas Ethylen bei der Lagerung aus, z.B. Äpfel. Dies fördert die Reifung und damit auch den Verderb von anderen Obst und Gemüse. Daher sollten diese nie zusammen gelagert werden. Sie können sich jedoch diese Ethylenausscheidung zu Nutze machen, wenn Sie unreife Produkte - wie grüne Bananen, harte Kiwis oder Avocados - zusammen mit ein paar Äpfeln in einer Tüte beschleunigt nachreifen lassen.

Käse

Käse ist lebendig. Er reift. Und er will sorgfältig behandelt werden. Bei der Lagerung sollte man darauf achten, dass die einzelnen Käsegruppen unterschiedliche optimale Lagertemperaturen haben.Feinschmecker schwören auf die Käseglocke aus Steingut oder Keramik, da sie die behüteten Stücke optimal feucht hält. Da alle Käse atmen sollen, ist die schlechteste Lösung die Plastikfolie. Wir liefern den Käse in spezieller Käsefolie, welche noch atmen kann, aber nicht so gut zur längeren Lagerung von Käse geeignet ist.

Am besten kauft man Käse am Stück und schneidet ihn selbst frisch auf. Bei Käse am Stück ist darauf zu achten, dass er wechselseitig abgeschnitten wird. Es ist ein ganz normaler Prozess, dass nach einem gewissen Zeitraum die Anschnittstelle weiß anläuft und sich dort nach einer weiteren Zeit auch Schimmel bildet. Verhindern kann man dies, indem man immer mit einem sauberen Messer den Anschnitt erneuert.

Die Rinde ist bei Biokäse frei von künstlichen Zusätzen und deshalb im Prinzip essbar, bei Schnitt- und Hartkäse aber kein Genuss. Immerhin ist sie auch die „Verpackung“ des Käses. Bei Weichkäse dagegen gilt sie als Delikatesse, egal, ob aus Weißschimmel oder aus Rotschmiere. Im Zweifelsfalle gilt: Ein Stück Rinde abschneiden und probieren, ob sie Ihnen schmeckt! Nicht essbar sind die Überzüge aus Wachs oder Kunststoff, die manchen Schnittkäse zieren.

Schimmel auf Käse: Delikatesse oder Gift?Besonders anfällig für die Bildung von Schimmel sind Käse mit Zusatz von Kräutern, Gewürzen etc. Dies ist leider auch mehr oder weniger normal und nicht zu verhindern. Denn der Käse lebt! Es empfiehlt sich nicht, Edelschimmelkäse zusammen mit anderen Käsen in eine Käseglocke oder einer Verpackung zu lagern. Wenn der weiße oder blaue Edelschimmel, der manchem Käse erst sein Aroma gibt, auf andere Sorten überspringt, bleibt er zwar harmlos und kann verzehrt werden, aber er gehört eigentlich nicht zum Charakter dieser Käsesorte!

Anders sieht es aus, wenn sich ein grünlicher Schimmel gebildet hat, wie man ihn auch von Brot kennt. Bei sehr hartem Käse wie Parmesan genügt es, die befallene Stelle großzügig auszuschneiden, Schnittkäse sollte man am Besten entsorgen. Vorsichtig sollte sein, wer auf das Antibiotikum Penicillin allergisch ist. Dieses wird von einem Verwandten des Camembert-Schimmelpilzes produziert, sodass auch dieser womöglich Unverträglichkeiten auslösen kann. Penicillin-Resistenzen durch den Verzehr von Weißschimmelkäse sind nicht bekannt.

Lagerung

Frischkäse und Edelpilzkäse: 2 – 6°C

Weich- und Schnittkäse: 6 – 10°C

Berg- und Hartkäse: 12 - 15°C

Lagerung Fleisch und Wurst

Fleisch: 0 - 2°C

Frische Wurst (vakuumverpackt): 0 - 4°C

Geräucherte Wurst: 8 – 10°C

Lagerung Molkereiprodukte

Milch, Joghurt, Quark, ect. : 2 – 6°C

Lagerung Brot

kühle Raumtemperatur von ca. 15 - 18°C in Papiertüte, Steintopf oder Holzbrotkasten